
Romy Nūr Schmidt ist Kuratorin, Regisseurin und künstlerische Forscherin an der Schnittstelle von Performance, Tanz, Medienkunst und Ausstellungspraktiken. Sie entwickelt forschungsbasierte, relationale kuratorische Formate, die sich mit verkörpertem Wissen, kollektivem Gedächtnis und alternativen Formen der Wissensproduktion befassen. Ihre Arbeit untersucht Bewegung, Klang und performative Praktiken als lebendige Archive und politische Epistemologien.
Sie wuchs in der ehemaligen DDR in Ostsachsen auf. Diese ostdeutsche, postsozialistische Verortung prägt ihre Sensibilität für innereuropäische Hierarchien, epistemische Marginalisierung und die politischen Bedingungen von Erinnerung, Zugehörigkeit und Sichtbarkeit. Sie versteht diese Positionierung nicht nur als biografiebezogenen Hintergrund, sondern als erkenntnistheoretische Perspektive, aus der heraus sie Wissen, Geschichte, Körper und Institutionen befragt und die ihre kuratorische und künstlerische Praxis grundlegend prägt.
Ihre Praxis ist in Artistic Research, transkulturellen Ansätzen und gemeinschaftsbasierten Formaten verankert. Schmidt arbeitet mit partizipativen, fürsorgebasierten Infrastrukturen und legt den Fokus auf Selbstorganisation, kollektive Autorschaft und translokalen Wissensaustausch.
Kuratieren versteht sie nicht nur als Auswahlpraxis, sondern als soziale, politische und infrastrukturelle Tätigkeit, die neue Formen von Beziehung, Zirkulation und Zugehörigkeit hervorbringt. Ein zentrales Anliegen ist dabei die kritische Auseinandersetzung mit institutionellen Rahmenbedingungen, Repräsentationspolitiken und strukturellen Ausschlüssen sowie die Entwicklung nachhaltiger, verantwortungsvoller Arbeitsweisen.
Romy Nūr Schmidt studierte Kommunikations- und Medienmanagement an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) und erhielt ein Stipendium für die Drehbuchschule von Interspherial Pictures Stuttgart. Ergänzend dazu betreibt sie eine kontinuierliche, selbstorganisierte Forschung in den Bereichen dekoloniale Theorie, verkörperte Epistemologien, experimentelle kuratorische Modelle sowie Diversity-Opening-Strategien für Kultureinrichtungen.
2018 gründete sie das transkulturelle WHY NOT? Collective, ein internationales Netzwerk von Künstlerinnen und Forscherinnen, das in den Bereichen Performance, Tanz, Klang, Medienkunst und Erinnerungspolitik arbeitet. Das Kollektiv entwickelt Produktionen für die freie Szene sowie langfristige Forschungsprojekte zu postsozialistischen und nicht-westlichen Wissenssystemen. Innerhalb von WHY NOT? experimentiert Schmidt mit kollektiven Autor*innenschaften, nicht-hierarchischen Produktionsmodellen und nachhaltigen künstlerischen Ökologien.
Seit 2024 arbeitet Schmidt im Kontext der MIGRANTENNALE – Festival für migrantische, diasporische und dekoloniale Künste (Witten/ NRW) im Bereich Produktionsmanagement sowie in der Beratung kuratorischer Prozesse. Das Festival versteht Migration nicht als Identitätskategorie, sondern als epistemische, ästhetische und politische Bewegung.
In diesem Rahmen ist sie an der Schnittstelle von freier Szene und Institutionen tätig und entwickelt Formate des Knowledge Transfers, die künstlerische Praxis, kuratorische Konzepte und institutionelle Strukturen miteinander vermitteln. Ihre Arbeit umfasst Produktionskoordination, kuratorische Prozessberatung sowie die Entwicklung verantwortungsvoller, kontextsensibler kuratorischer Methoden. Migrantennale arbeitet mit selbstorganisierten kollektiven Strukturen und transnationalen Netzwerken und fokussiert Themen wie Verdrängung, koloniale Kontinuitäten, Widerstand, Mehrsprachigkeit und verkörperte Erinnerung.
Sie entwickelt derzeit eine langfristige künstlerisch-kuratorische Forschung zu Tanz, Bewegung und Klang als Wissenspraktiken und verkörperte Archive. Ihr entstehender Schwerpunkt Ancestral Uprising widmet sich Amazigh-Tanzpraktiken sowie sufisch geprägten Bewegungsformen in Nordafrika und untersucht diese als epistemische Systeme, soziale Archive und kollektive Gedächtnisformen.
Der Fokus liegt auf selbstorganisierten Kunstökologien, relationalen Forschungsansätzen und dekolonialer Methodik. Diese Arbeit befindet sich aktuell im Aufbau und wird schrittweise als langfristige Forschungs- und Produktionslinie entwickelt.
Parallel zu ihrer kuratorischen und künstlerischen Tätigkeit war Schmidt in leitenden Positionen tätig, mit Schwerpunkten auf Publikumsentwicklung, partizipativen Programmen und struktureller Transformation.
Von 2015 bis 2018 war sie Künstlerische und Geschäftsführende Leiterin des Prinz Regent Theaters Bochum, wo sie internationale und Jugendensembles gründete, Residenzprogramme etablierte und das Haus stärker im Stadtraum verankerte.
Von 2020 bis 2021 war sie interimistische Geschäftsführerin des soziokulturellen Zentrums Werk 1 in Görlitz und verantwortete Prozesse der Institutionalisierung, Fördermittelakquise und strategischen Entwicklung.
Aktuell arbeitet sie im Bereich Kulturförderung und Programmentwicklung am Kulturforum Witten mit Fokus auf dekoloniale, rassismuskritische Praxis, Zugangsgerechtigkeit und strukturelle Öffnung.

Romy Nūr Schmidt ist Kuratorin, Regisseurin und künstlerische Forscherin an der Schnittstelle von Performance, Tanz, Medienkunst und Ausstellungspraktiken. Sie entwickelt forschungsbasierte, relationale kuratorische Formate, die sich mit verkörpertem Wissen, kollektivem Gedächtnis und alternativen Formen der Wissensproduktion befassen. Ihre Arbeit untersucht Bewegung, Klang und performative Praktiken als lebendige Archive und politische Epistemologien.
Sie wuchs in der ehemaligen DDR in Ostsachsen auf. Diese ostdeutsche, postsozialistische Verortung prägt ihre Sensibilität für innereuropäische Hierarchien, epistemische Marginalisierung und die politischen Bedingungen von Erinnerung, Zugehörigkeit und Sichtbarkeit. Sie versteht diese Positionierung nicht nur als biografiebezogenen Hintergrund, sondern als erkenntnistheoretische Perspektive, aus der heraus sie Wissen, Geschichte, Körper und Institutionen befragt und die ihre kuratorische und künstlerische Praxis grundlegend prägt.
Ihre Praxis ist in Artistic Research, transkulturellen Ansätzen und gemeinschaftsbasierten Formaten verankert. Schmidt arbeitet mit partizipativen, fürsorgebasierten Infrastrukturen und legt den Fokus auf Selbstorganisation, kollektive Autorschaft und translokalen Wissensaustausch.
Kuratieren versteht sie nicht nur als Auswahlpraxis, sondern als soziale, politische und infrastrukturelle Tätigkeit, die neue Formen von Beziehung, Zirkulation und Zugehörigkeit hervorbringt. Ein zentrales Anliegen ist dabei die kritische Auseinandersetzung mit institutionellen Rahmenbedingungen, Repräsentationspolitiken und strukturellen Ausschlüssen sowie die Entwicklung nachhaltiger, verantwortungsvoller Arbeitsweisen.
Romy Nūr Schmidt studierte Kommunikations- und Medienmanagement an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) und erhielt ein Stipendium für die Drehbuchschule von Interspherial Pictures Stuttgart. Ergänzend dazu betreibt sie eine kontinuierliche, selbstorganisierte Forschung in den Bereichen dekoloniale Theorie, verkörperte Epistemologien, experimentelle kuratorische Modelle sowie Diversity-Opening-Strategien für Kultureinrichtungen.
2018 gründete sie das transkulturelle WHY NOT? Collective, ein internationales Netzwerk von Künstlerinnen und Forscherinnen, das in den Bereichen Performance, Tanz, Klang, Medienkunst und Erinnerungspolitik arbeitet. Das Kollektiv entwickelt Produktionen für die freie Szene sowie langfristige Forschungsprojekte zu postsozialistischen und nicht-westlichen Wissenssystemen. Innerhalb von WHY NOT? experimentiert Schmidt mit kollektiven Autor*innenschaften, nicht-hierarchischen Produktionsmodellen und nachhaltigen künstlerischen Ökologien.
Seit 2024 arbeitet Schmidt im Kontext der MIGRANTENNALE – Festival für migrantische, diasporische und dekoloniale Künste (Witten/ NRW) im Bereich Produktionsmanagement sowie in der Beratung kuratorischer Prozesse. Das Festival versteht Migration nicht als Identitätskategorie, sondern als epistemische, ästhetische und politische Bewegung.
In diesem Rahmen ist sie an der Schnittstelle von freier Szene und Institutionen tätig und entwickelt Formate des Knowledge Transfers, die künstlerische Praxis, kuratorische Konzepte und institutionelle Strukturen miteinander vermitteln. Ihre Arbeit umfasst Produktionskoordination, kuratorische Prozessberatung sowie die Entwicklung verantwortungsvoller, kontextsensibler kuratorischer Methoden. Migrantennale arbeitet mit selbstorganisierten kollektiven Strukturen und transnationalen Netzwerken und fokussiert Themen wie Verdrängung, koloniale Kontinuitäten, Widerstand, Mehrsprachigkeit und verkörperte Erinnerung.
Sie entwickelt derzeit eine langfristige künstlerisch-kuratorische Forschung zu Tanz, Bewegung und Klang als Wissenspraktiken und verkörperte Archive. Ihr entstehender Schwerpunkt Ancestral Uprising widmet sich Amazigh-Tanzpraktiken sowie sufisch geprägten Bewegungsformen in Nordafrika und untersucht diese als epistemische Systeme, soziale Archive und kollektive Gedächtnisformen.
Der Fokus liegt auf selbstorganisierten Kunstökologien, relationalen Forschungsansätzen und dekolonialer Methodik. Diese Arbeit befindet sich aktuell im Aufbau und wird schrittweise als langfristige Forschungs- und Produktionslinie entwickelt.
Parallel zu ihrer kuratorischen und künstlerischen Tätigkeit war Schmidt in leitenden Positionen tätig, mit Schwerpunkten auf Publikumsentwicklung, partizipativen Programmen und struktureller Transformation.
Von 2015 bis 2018 war sie Künstlerische und Geschäftsführende Leiterin des Prinz Regent Theaters Bochum, wo sie internationale und Jugendensembles gründete, Residenzprogramme etablierte und das Haus stärker im Stadtraum verankerte.
Von 2020 bis 2021 war sie interimistische Geschäftsführerin des soziokulturellen Zentrums Werk 1 in Görlitz und verantwortete Prozesse der Institutionalisierung, Fördermittelakquise und strategischen Entwicklung.
Aktuell arbeitet sie im Bereich Kulturförderung und Programmentwicklung am Kulturforum Witten mit Fokus auf dekoloniale, rassismuskritische Praxis, Zugangsgerechtigkeit und strukturelle Öffnung.
بإنتظار التمويل القادم بصبر، إن شاء الله